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Freitag, 21. Mai 2010

Schweiz kauft Euro

Kurspflege des Schweizer Franken
Wie man aus dem Chart der letzten Tage sehen kann gabs kürzlich eine massive Intervention.
Die Schweizer Nationalbank hat kein Interesse, dass der CHF gegen den Euro noch weiter aufwertet, denn dadurch würden die Exportchancen der Schweizer Wirtschaft getrübt.

Im Gegenzug stieg der Eur auch im Vergleich zum Usd auf 1,25 an nachdem dieser kurzfristig unter die 1,21 getaucht war.

Man sieht nun deutlich wie die Kräfte im Markt eingriefen und stabilisierend wirken.

Diese Aktion wird auch die ca 300.000 Häuserbauer in Österreich freuen, dass ihre Fremdwährungsschulden sich wieder etwas verringert haben.

Samstag, 12. Dezember 2009

Kampf um Oerlikon

Behält Oligarch Vekselberg das Sagen?
Denn die Bilanz und damit das Aktionariat des ums Überleben kämpfenden Industriekonzerns werden neu aufgebaut.

«Wir drücken praktisch den Reset-Knopf», heisst es im Konzern.
Offiziell spricht man von einem «substanziellen» Kapitalschnitt, doch Insider bestätigen, wer nicht frisches Geld in den Konzern einschiesse, erleide eine brutale Verwässerung. Das wird einige Altaktionäre treffen.
Noch hält Viktor Vekselberg eine satte 44 Prozent-Beteiligung an Oerlikon. Doch auch ihm droht eine Verwässerung. Der Grund dafür sind Oerlikons 1,8 Milliarden Schulden bei den Banken. Einen Teil davon sollen die Banken in Aktien umwandeln. Noch sträuben sich die Banken gegen diesen Plan von Konzernchef Hans Ziegler. Sie möchten lieber Cash sehen.

Allzu viele Millionen dürfte indes auch ein Vekselberg nicht noch einmal für Oerlikon aufwerfen wollen. Sein Engagement beim Industriekonzern kostete ihn schon weit über eine Milliarde Franken. Und so ist klar, je weniger Aktien die Banken kriegen, desto billiger wird es für ihn, die Kontrolle zu behalten.

Vekselbergs Trumpf ist seine gegenwärtig starke Position. Ohne seine Zustimmung ist keine Sanierung möglich. Aber eben: Ohne das Ja der Banken droht dem Konzern der Konkurs. Das Ringen hat eben erst begonnen.

Im Konkursfall wird sich Niki Laude einen neuen Sponsor für sein rotes Kapperl suchen müssen!!
McDonalds wird nicht mehr in Frage kommen, weil die wechseln gerade die Firmenfarbe auf grün.....
Auszüge aus Tagesanzeiger

Donnerstag, 17. September 2009

Steigende Geldmenge und doch keine Inflation?

Eigentlich ein Widerspruch, denn es müßte gelten:

Steigende Geldmenge = steigende Inflation

Laut dem neuesten «Statistischen Monatsheft» der Nationalbank hat die von ihr direkt steuerbare, sogenannte Notenbankgeldmenge, im Juli im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 140,4 Prozent auf 109,3 Milliarden Franken zugenommen. Ein ähnlich hoher Anstieg zeigt sich in keinem anderen Jahr der bis 1950 zurückreichenden SNB-Statistik. Von 1951 bis Ende 2007 belief sich die durchschnittliche Zunahme der Notenbankgeldmenge jeden Monats (im Vergleich zum Vorjahresmonat) auf bloss 3,9 Prozent. Seither ist dieser Durchschnitt auf beinahe 54 Prozent angestiegen. Im Jahr 2009 allein erreichte er bisher sogar den gigantischen Wert von 125 Prozent.

Nach einem Blick in die Geschichte müssten nach einem solchen Geldmengenexzess eigentlich alle Warnlampen blinken. Nach dem mit 59,2 Prozent bisher zweithöchsten Anstieg der Notenbankgeldmenge im Februar 1972 (nach dem Ende des «Bretton Woods Systems» fixer Wechselkurse) stieg die Inflation bis zum Dezember 1973 auf beinahe 12 Prozent an.

Der Wert des Geldes nimmt zu

Eine solche Entwicklung ist trotz dieser beeindruckenden Geldmengenexplosion diesmal nicht zu erwarten. Eine Inflation entsteht dann, wenn das Geld die Nachfrage stimuliert und so die Preise hochtreibt.

Bisher geschieht in der Schweiz das Gegenteil: Statt dass die Inflation ansteigt, geht sie seit dem Sommer 2008 stetig zurück. Im August belief sie sich auf minus 0,8 Prozent. Der Wert des Geldes nimmt zu, beziehungsweise das Preisniveau sinkt.

Der Grund: Das viele neu geschaffene Geld kommt nicht in der realen Wirtschaft an. Die Banken parken es postwendend wieder bei der Nationalbank, von der sie es beziehen. Die auf den Konten bei der SNB gehaltenen Gelder (den «Girokonten inländischer Banken») haben im Juli bezogen zum Vorjahresmonat um sage und schreibe um das Zwölffache zugenommen. Die bei der Zentralbank gelagerte Summe belief sich im Juli auf 64,3 Milliarden Franken. Im monatlichen Durchschnitt hielten die Finanzinstitute seit 1950 dagegen bloss einen Betrag von 4,2 Milliarden auf ihren Konten bei der Nationalbank.

Die Banken trauen sich noch immer nicht über den Weg

Die enorm hohe Geldhaltung der Banken hat mit dem anhaltenden Misstrauen zu tun, den diese gegenüber ihresgleichen haben: «Die Banken tauschen das Geld immer noch nicht im selben Ausmass wie früher unter sich aus, sondern über die Nationalbank,» erklärt Nationalbanksprecher Werner Abegg. Dass die Geldkanäle nach wie vor nicht normal funktionieren, zeigt auch die Schwierigkeit der Nationalbank, den Zinssatz für Geschäfte zwischen den Banken (Libor) mit ihrer Geldpolitik auf den gewünschten Satz von 0,25 Prozent zu drücken. Noch immer liegt er bei 0,3 Prozent.

Die drastische Zunahme der Notenbankgeldmenge und die tiefen Zinsen der Nationalbank finden daher auch keinen Niederschlag in der Kreditstatistik. Diese misst auch die vergebenen Hypotheken, die die Statistik dominieren. Sowohl die von den Banken gewährten Limiten wie auch die Beanspruchung der Kredite hat in der Schweiz zwar zugenommen, aber beide mit einem Durchschnitt von unter 5 Prozent deutlich weniger als im letzten Boomjahr 2007, als die Kredite um bis zu 15 Prozent zugelegt haben. Auszug aus dem Tagesanzeiger

Wäre man etwas sarkatsisch veranlagt, dann müßte man den Banken danken, dass das Geld nicht in der Wirtschaftt ankommt, doch das ist ein bisschen zu kurz gedacht, denn viele Banken verbessern ihre Kennzahlen und können wieder im Eigenhandel aktiv werden.

Das ist auch einer der Gründe warum die Kurse an den Börsen stark gestiegen sind, obwohl eine 2. Krisenwelle noch bevorsteht.

Montag, 14. September 2009

Ranking - Economic Freedom


In dem jährlich veröffentlichten Index „Economic Freedom of the World“, der die wirtschaftliche Freiheit in 141 Ländern vergleicht, bleibt 2007 die Schweiz unverändert auf Platz 4.
Quelle: Economic FreedomNetwork

Freitag, 4. September 2009

Kampagne: Schweiz stärken


In schwierigem Wirtschaftsumfeld auf bewährte Werte setzen.

Auch in härte­ren Zei­ten bleibt ei­ne libe­rale Wirt­schafts- und Rechts­ord­nung die tra­gen­de Säu­le für die Si­che­rung von Wachs­tum und Wohl­stand in der Schweiz. Mit der Kam­pag­ne „Stärkt die Schweiz“ möch­te economie­suisse öff­entlich ein Zei­chen set­zen. Es soll die Be­reit­schaft der Schwei­ze­rinnen und Schwei­zer festi­gen, auf die ei­genen Stär­ken und da­mit weiter­hin auf ei­ne nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­politik zu set­zen.


Selbstvertrau­en, Neues wa­gen, Freiheit si­chern, zu­sammenhal­ten und vor­ausdenken – das sind Tugen­den, die den wirt­schaftli­chen Pioniergeist der Schweiz aus­ma­chen und sie auf ih­ren Erfolgskurs ge­bracht ha­ben. Sie sind tief in der schwei­zeri­schen Gesellschaft verwurzelt. Die Fi­nanz- und Wirt­schafts­krise stellt das Vertrau­en in die­se Wer­te jedoch auf die Pro­be.

„Selbstvertrau­en“, „Neues wa­gen“, „Freiheit si­chern“, „Zu­sammenhal­ten“ und „Vor­ausdenken“ – das sind auch die Botschaf­ten der Plakatkampagne „Stärkt die Schweiz“, die economie­suisse heu­te, am Tag der Wirt­schaft lanciert. Der Dachver­band der Schwei­zer Wirt­schaft möch­te die Bürge­rinnen und Bür­ger an die Erfolgs-Tugen­den er­innern und ihre Be­reitschaft festigen, wei­ter auf ei­ne libe­rale und nach­haltige Wirt­schafts­politik zu set­zen. „Mehr als in an­de­ren Ländern ist ei­ne freiheitlich-libe­rale Markt­wirt­schaft in un­se­rem Land auf die Zu­stimmung der Bevölkerung angewiesen“, so economie­suisse-Direk­tor Pascal Genti­netta. Als Teil der Gesellschaft will die Wirt­schaft den Dia­log zur Verständigung nicht aus­ser Acht lassen“.
Quelle: economiesuisse

Donnerstag, 13. August 2009

Nobel Biocare und Straumann

Ein Vergleich lohnt sich

13.08.2009 Wer die Semesterabschlüsse der Zahnimplantate-Hersteller Nobel Biocare und Straumann miteinander vergleicht, wird unschwer einige Differenzen erkennen. Bei Nobel ist der Umsatz um 11% eingebrochen, während Straumann mit einem Rückgang von knapp 7% glimpflich davongekommen ist. Beim Betriebsertrag hat Straumann ein Minus von 22% verzeichnet, während Nobel ein solches von über 36% hinnehmen musste. Die beiden Firmen weisen nicht erst seit gestern unterschiedliche operative Performances auf – und sie haben sich in der Vergangenheit mit ihren Höhen und Tiefen geradezu ergänzt; einmal hatte Straumann die Nase vorn, dann wieder Nobel. Obschon die betrieblichen Unterschiede offenkundig sind, scheinen sie von den Anlegern nicht besonders gross zur Kenntnis genommen zu werden.
Jedenfalls verlaufen die Aktienkursentwicklungen im Unterschied zu den Leistungskurven weitgehend parallel . Analytiker erklären dies damit, dass Investoren bei ihren Anlageentscheiden primär den Dental-Markt im Auge haben und es ihnen in der Folge unwichtig ist, ob sie die Titel der Nummer eins oder der Nummer zwei der Branche im Portefeuille haben. Der Markt ist für die operative Entwicklung zweifellos prägend; dass der unterschiedliche Umgang der Firmen mit den Marktbedingungen im Kurs kaum reflektiert wird, ist aber doch bemerkenswert.
Quelle NZZ

Freitag, 10. Juli 2009

Gewinn der Ems hat sich fast halbiert

Der Spezialchemiekonzern Ems hat wegen der globalen Wirtschaftskrise im ersten Halbjahr 2009 massiv weniger verdient und umgesetzt.

10.7.2009 Der Umsatz schrumpfte um 35,3 Prozent auf 541 Millionen Franken, der Betriebsgewinn (EBIT) reduzierte sich um fast die Hälfte auf 71 Millionen Franken.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Stellenabbau bei BASF

Angestellte Schweiz warnen: Jetzt nichts überstürzen!

08.07.2009 | 08:47 Uhr Zürich - BASF hat einerseits angekündigt, den Hauptteil des Stellenabbaus bis 2010 durch Kündigungen zu vollziehen. Auf der anderen Seite wurde kommuniziert, dass die Restrukturierung des Konzerns erst 2013 abgeschlossen werden soll. Die Angestellten Schweiz verstehen nicht, warum der Stellenabbau übers Knie gebrochen wird, wenn doch insgesamt vier Jahre zur Verfügung stehen. Sie plädieren dafür, die Sache nicht zu überstürzen und sorgfältig Massnahmen zu prüfen, die voreilige Entlassungen verhindern können.

Solche Massnahmen sind: - Kurzarbeit auf breiter Front und über einen längeren Zeitraum - Interne Versetzung von Angestellten - Flexible Arbeitszeitmodelle anwenden - Altersteilzeit einführen - Die natürliche Fluktuation ausnützen

Wenn ein Stellenabbau trotz dieser Massnahmen nicht vermieden werden kann, so soll er bis 2013 sukzessive erfolgen. Dies erhöht die Chancen der Betroffenen, rasch wieder eine Anstellung zu finden, weil nicht gleichzeitig eine grosse Zahl Arbeitnehmer auf den Arbeitsmarkt drängt. Die Angestellten Schweiz fordern die BASF zudem auf, die Betroffenen bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle aktiv zu unterstützen. Im Weiteren muss ein inhaltlich verbesserter und bis mindestens 2013 verlängerter Sozialplan helfen, soziale Härten abzufedern.

Schliesslich wäre es ein positives Zeichen, wenn das ehemalige Management der Ciba soziale Verantwortung wahrnehmen und Anstand beweisen würde, indem es ihre letzten Boni zurückzahlt. Damit könnte ein Teil des Sozialplans finanziert werden. Quelle: angestellte .ch

Dienstag, 7. Juli 2009

UBS soll Steuerschulden der US-Kunden zahlen

Kurz vor Beginn des Steuerprozesses gegen die UBS in den USA hat der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz einen neuen Vorschlag für einen außergerichtlichen Vergleich ins Spiel gebracht.
Die Großbank soll die Steuerschulden der US-Kunden übernehmen. Der Vorschlag bietet einigen Sprengstoff.
7.7.2009 ....Kurz vor Beginn des Steuerprozesses gegen die UBS in den USA hat der Schweizer Finanzminister Hans-Rudolf Merz einen neuen Vorschlag für einen außergerichtlichen Vergleich ins Spiel gebracht. Die Großbank soll die Steuerschulden der US-Kunden übernehmen. Der Vorschlag bietet einigen Sprengstoff........ Auszug aus Handelsblatt

CH steckt tief in Rezession

Die Schweizer Wirtschaft steckt gemäss dem UBS-Konjunkturindikator tief in der Rezession.
Im zweiten Quartal sanken Auftragseingänge, Umsätze und Gewinne. Zudem beschleunigte sich der Personalabbau.
7.7.2009 Keine Besserung in Sicht - Auch die Aussichten für das dritte Quartal bleiben düster.

Die Industrieunternehmen gehen nämlich davon aus, dass sich die Lage im dritten Quartal ähnlich gestalten wird wie im Vorquartal und eine drastische weitere Verschlechterung ausbleibt. Trotzdem dürfte der Personalabbau in den kommenden Monaten noch stärker ausfallen.

  • Grossverteiler legen bei den Nahrungsmitteln im zweiten Quartal nochmals leicht zu
  • Verkäufe von Textilien und anderen Nonfood-Artikeln rückläufiig

Grosshandels- und Logistikfirmen verzeichneten Umsatz- und Gewinneinbussen und mussten Personal abbauen.

Die volkswirtschaftlichen Prognosen für die Schweiz der UBS zeichnen unverändert ein düsteres Bild:

Für 2009 rechnet die Grossbank weiterhin mit einem Rückgang des realen Bruttoinlandprodukts (BIP) um 2,8 Prozent.

Montag, 6. Juli 2009

Lidl erwischt Migros auf dem falschen Fuss

Migros-Konzernchef Herbert Bolliger hat seinen Konkurrenten falsch eingeschätzt.
Er hat das Umsatzziel für das laufende Jahr nach unten korrigiert.

6.7.2009 Bollinger gesteht zu, dass ihn die Positionierung des Billig-Konkurrenten Lidl überrascht habe, der erst seit rund 100 Tagen auf dem Markt ist: "Lidl fokussiert auf Frischprodukte und Swissness".

In der zweiten Hälfte 2009 werde Migros aber trotz sinkender Preise für Lebensmittel wie Fleisch oder Gemüse beim Umsatz etwas zulegen, sagte Bolliger im Gespräch mit der "SonntagsZeitung". Das Wachstum werde aber eher bei einem Prozent liegen statt der angepeilten zwei Prozent.

Das generelle Ziel, bis 2013 den Umsatz zu verdoppeln, gelte weiter. Erreicht werden solle dies unter anderem mit dem Ausbau der Eigenmarken, laut Bolliger ein Sektor mit grossem Potenzial. (Auszug Sonntags Zeitung)

Am mittelfristigen Ziel, den Umsatz mit den Industrie-Tochterfirmen bis 2013 zu verdoppeln hielt Bolliger hingegen fest. Denn der Markt mit Eigenmarken habe ein grosses Potenzial. (Auszug Tagesanzeiger)

Das zeigt, dass Lidl seine Hausaufgaben anscheinend gemacht hat und weiß worauf der Schweizer wert legt - das wurde nun umgesetzt.


Swiss Life: Ärger mit AWD

Mit dem Kauf des Finanzberaters AWD hat Swiss Life Rechtshändel und Probleme geerbt.
Nun will Swiss Life die Kosten senken und schliesst einen Stellenabbau im Konzern nicht aus.

6.7.2009 Die deutsche Swiss-Life-Tocher AWD darf sich nicht mehr «unabhängiger Finanzdienstleister» nennen, hat diese Woche das Landgericht Hannover entschieden. Dabei heisst der langjährige Werbespruch des Unternehmens auf allen Kanälen: «AWD, Ihr unabhängiger Finanzoptimierer». Auszug NZZ

Das tut weh, denn nicht nur der AWD-Claim ist hin sonder auch viel Geld das in den Aufbau der Werbekampagnen und den Aufbau des Markenprofils des AWD investiert wurde.

Die Ertragslage des AWD ist unbefriedigend. Das österreichische Zweig ist mit einer Sammelklage wegen «systematischer Falschberatung» im Zusammenhang der Immofinanz und bald auch Meinl European Land konfrontiert.

Herr Maschmeyer als ehemaliger Hauptaktionär des AWD hat den Absprung vor der Finanzkrise halbwegs gut getimt.


Freitag, 3. Juli 2009

Inflation vierten Monat in Folge negativ

Einen ähnlich starken Rückgang des Preisniveaus gab es zuletzt vor 50 Jahren.
Trotz des deutlichen und anhaltenden Rückgangs der Teuerungsraten kann noch nicht von einer Deflation gesprochen werden, wie ein Blick auf die sogenannte Kerninflation zeigt.
Diese lag bei 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Platzhungriger Schweizer Detailhandel

Zunehmende Dominanz der Grossverteiler

01.07.2009 ...Der Schweizer Detailhandel, der 2008 – mit einem Umsatzplus von 4,3% – noch einmal richtig aufgeblüht war, muss sich im laufenden Jahr auf härtere Zeiten gefasst machen......Die Umsätze, die im gesättigten Schweizer Markt keine grossen Sprünge nach oben mehr tun, verteilen sich auf immer weniger Verkaufsstellen, und diese wiederum geraten zusehends unter die Kontrolle der Grossverteiler.....Der Food-Bereich wird zwar immer noch um 1,5% zulegen, das Non-Food-Segment aber um 1,5% schrumpfen.....
Discounter als mögliche Retter in der Not....Die Studie dokumentiert den frappanten Umsatzzuwachs, den Aldi und vor allem Lidl in den letzten Jahren in Deutschland verzeichnet haben, zeigt in einer Grafik aber auch, dass die Preis-Orientierung unter den deutschen Konsumenten gleichzeitig abgenommen hat.... Auszüge aus der NZZ


Sonntag, 28. Juni 2009

Banken handeln skrupellos

Brutale Banken: Kredite für Firmen nur bei Entlassungen

Schweizer Industrie klagt an: Banken vergeben Geld bloss, wenn Unternehmen Personal abbauen

28.6.2009 Zürich Die Schweizer Industriekonzerne ächzen unter der Kreditpolitik der Banken. UBS, Credit Suisse und Zürcher Kantonalbank verknüpfen die Vergabe von Krediten zunehmend mit der Streichung von Arbeitsstellen. Das sagt Ulf Berg, Mitglied im Vorstandsausschuss des Industrieverbands Swissmem und ehemaliger Präsident von Sulzer: «Noch ist das Phänomen nicht flächendeckend. Aber es gibt viele Einzelfälle, wo Banken solche und weitere Forderungen stellen.» So verlangen Banken höhere Zinsen, den Verkauf von Firmenteilen und von Kapitaleinlagen. Und sie greifen «direkt ins tägliche Geschäft ein», führt Berg weiter aus.

Swissmem führt eine Liste mit Unternehmen, die Probleme mit den Banken haben. Derzeit stehen 25 Betriebe auf dieser Liste.

Gemäss Recherchen der SonntagsZeitung drohen in den nächsten Tagen weitere Entlassungen bei Siemens Schweiz, dem Chemie-Unternehmen Siegfried und dem Kompressorenhersteller Burckhardt Compression. Seit Anfang Jahr bauten Industriefirmen in der Schweiz über 8000 Stellen ab.

«Mit Blick auf die Verschärfung der Krise» sei deshalb die Schaffung eines Milliardenfonds für Überbrückungskredite an Industriefirmen zu prüfen, findet Gerold Bührer, Präsident von Economiesuisse.

Quelle: Sonntags Zeitung

Donnerstag, 25. Juni 2009

Baupreise erstmals seit sechs Jahren rückläufig

Krisenstimmung drückt Preise - Baumaterialien markant billiger
25. Juni 2009, 10:12, NZZ ... Markant tiefere Kosten für Baumaterialien sowie die Wirtschaftskrise haben zwischen Oktober 2008 und April 2009 zu einem Rückgang der Baupreise um 2 Prozent geführt.....Baumaterialien, hauptsächlich Treibstoffe, Metalle und Metallprodukte, verbilligten sich im vergangenen Halbjahr um 15,3 Prozent. Als weiteren Grund nennt das BFS die allgemeine Krisenstimmung....mehr in NZZ-->

Mittwoch, 24. Juni 2009

OECD sieht immer schwärzer für die Schweizer Wirtschaft

Nicht nur um 0,2 sondern um 2,7 Prozent wird es mit der Konjunktur in der Schweiz bergab gehen.
So lautet die neuste Prognose der OECD, die damit deutlich nach unten korrigiert wurde. Erst gegen Ende 2010 ist demnach wieder ein Wachstum zu erwarten.

24. Juni 2009, 13:55, NZZ (sda) Auch die OECD sieht immer schwärzer für die Schweizer Konjunktur: Die Wirtschaft dürfte hierzulande 2009 um 2,7 Prozent schrumpfen. Bisher hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) lediglich ein Minus von 0,2 Prozent vorhergesagt....Aufschwung erst in 15 Monaten sichtbar ... mehr in NZZ-->

Jetzt gerät die ganze Schweizer Industrie in den Strudel

Die Entlassungswelle dürfte noch weiter anschwellen Mittwoch, 24. Juni 2009, 15:19 Länger als andere haben sich Schweizer Firmen der Krise entziehen können. Jetzt werden werden auch sie mit voller Wucht getroffen. Eine Entlassungswelle rollt an, wie sie die Schweiz lange nicht mehr erlebt hat. Das Ende ist noch nicht abzusehen....mehr in NZZ-->

Sulzer streicht weltweit 1400 Stellen


24. Juni 2009, 09:37, NZZ Der Industriekonzern Sulzer greift infolge der Wirtschaftskrise zu drastischen Sparmassnahmen. Er will weltweit rund 1400 Stellen streichen. Mit der Restrukturierung soll eine jährliche Einsparung von rund 110 Millionen Franken erreicht werden.....Konzernchef Büchner verneinte indirekt, dass hinter dem Abbauentscheid der russische Grossaktionär Viktor Vekselberg steht....mehr in NZZ-->