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Donnerstag, 17. September 2009

Steigende Geldmenge und doch keine Inflation?

Eigentlich ein Widerspruch, denn es müßte gelten:

Steigende Geldmenge = steigende Inflation

Laut dem neuesten «Statistischen Monatsheft» der Nationalbank hat die von ihr direkt steuerbare, sogenannte Notenbankgeldmenge, im Juli im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 140,4 Prozent auf 109,3 Milliarden Franken zugenommen. Ein ähnlich hoher Anstieg zeigt sich in keinem anderen Jahr der bis 1950 zurückreichenden SNB-Statistik. Von 1951 bis Ende 2007 belief sich die durchschnittliche Zunahme der Notenbankgeldmenge jeden Monats (im Vergleich zum Vorjahresmonat) auf bloss 3,9 Prozent. Seither ist dieser Durchschnitt auf beinahe 54 Prozent angestiegen. Im Jahr 2009 allein erreichte er bisher sogar den gigantischen Wert von 125 Prozent.

Nach einem Blick in die Geschichte müssten nach einem solchen Geldmengenexzess eigentlich alle Warnlampen blinken. Nach dem mit 59,2 Prozent bisher zweithöchsten Anstieg der Notenbankgeldmenge im Februar 1972 (nach dem Ende des «Bretton Woods Systems» fixer Wechselkurse) stieg die Inflation bis zum Dezember 1973 auf beinahe 12 Prozent an.

Der Wert des Geldes nimmt zu

Eine solche Entwicklung ist trotz dieser beeindruckenden Geldmengenexplosion diesmal nicht zu erwarten. Eine Inflation entsteht dann, wenn das Geld die Nachfrage stimuliert und so die Preise hochtreibt.

Bisher geschieht in der Schweiz das Gegenteil: Statt dass die Inflation ansteigt, geht sie seit dem Sommer 2008 stetig zurück. Im August belief sie sich auf minus 0,8 Prozent. Der Wert des Geldes nimmt zu, beziehungsweise das Preisniveau sinkt.

Der Grund: Das viele neu geschaffene Geld kommt nicht in der realen Wirtschaft an. Die Banken parken es postwendend wieder bei der Nationalbank, von der sie es beziehen. Die auf den Konten bei der SNB gehaltenen Gelder (den «Girokonten inländischer Banken») haben im Juli bezogen zum Vorjahresmonat um sage und schreibe um das Zwölffache zugenommen. Die bei der Zentralbank gelagerte Summe belief sich im Juli auf 64,3 Milliarden Franken. Im monatlichen Durchschnitt hielten die Finanzinstitute seit 1950 dagegen bloss einen Betrag von 4,2 Milliarden auf ihren Konten bei der Nationalbank.

Die Banken trauen sich noch immer nicht über den Weg

Die enorm hohe Geldhaltung der Banken hat mit dem anhaltenden Misstrauen zu tun, den diese gegenüber ihresgleichen haben: «Die Banken tauschen das Geld immer noch nicht im selben Ausmass wie früher unter sich aus, sondern über die Nationalbank,» erklärt Nationalbanksprecher Werner Abegg. Dass die Geldkanäle nach wie vor nicht normal funktionieren, zeigt auch die Schwierigkeit der Nationalbank, den Zinssatz für Geschäfte zwischen den Banken (Libor) mit ihrer Geldpolitik auf den gewünschten Satz von 0,25 Prozent zu drücken. Noch immer liegt er bei 0,3 Prozent.

Die drastische Zunahme der Notenbankgeldmenge und die tiefen Zinsen der Nationalbank finden daher auch keinen Niederschlag in der Kreditstatistik. Diese misst auch die vergebenen Hypotheken, die die Statistik dominieren. Sowohl die von den Banken gewährten Limiten wie auch die Beanspruchung der Kredite hat in der Schweiz zwar zugenommen, aber beide mit einem Durchschnitt von unter 5 Prozent deutlich weniger als im letzten Boomjahr 2007, als die Kredite um bis zu 15 Prozent zugelegt haben. Auszug aus dem Tagesanzeiger

Wäre man etwas sarkatsisch veranlagt, dann müßte man den Banken danken, dass das Geld nicht in der Wirtschaftt ankommt, doch das ist ein bisschen zu kurz gedacht, denn viele Banken verbessern ihre Kennzahlen und können wieder im Eigenhandel aktiv werden.

Das ist auch einer der Gründe warum die Kurse an den Börsen stark gestiegen sind, obwohl eine 2. Krisenwelle noch bevorsteht.

Montag, 14. September 2009

Ranking - Economic Freedom


In dem jährlich veröffentlichten Index „Economic Freedom of the World“, der die wirtschaftliche Freiheit in 141 Ländern vergleicht, bleibt 2007 die Schweiz unverändert auf Platz 4.
Quelle: Economic FreedomNetwork

Freitag, 4. September 2009

Kampagne: Schweiz stärken


In schwierigem Wirtschaftsumfeld auf bewährte Werte setzen.

Auch in härte­ren Zei­ten bleibt ei­ne libe­rale Wirt­schafts- und Rechts­ord­nung die tra­gen­de Säu­le für die Si­che­rung von Wachs­tum und Wohl­stand in der Schweiz. Mit der Kam­pag­ne „Stärkt die Schweiz“ möch­te economie­suisse öff­entlich ein Zei­chen set­zen. Es soll die Be­reit­schaft der Schwei­ze­rinnen und Schwei­zer festi­gen, auf die ei­genen Stär­ken und da­mit weiter­hin auf ei­ne nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­politik zu set­zen.


Selbstvertrau­en, Neues wa­gen, Freiheit si­chern, zu­sammenhal­ten und vor­ausdenken – das sind Tugen­den, die den wirt­schaftli­chen Pioniergeist der Schweiz aus­ma­chen und sie auf ih­ren Erfolgskurs ge­bracht ha­ben. Sie sind tief in der schwei­zeri­schen Gesellschaft verwurzelt. Die Fi­nanz- und Wirt­schafts­krise stellt das Vertrau­en in die­se Wer­te jedoch auf die Pro­be.

„Selbstvertrau­en“, „Neues wa­gen“, „Freiheit si­chern“, „Zu­sammenhal­ten“ und „Vor­ausdenken“ – das sind auch die Botschaf­ten der Plakatkampagne „Stärkt die Schweiz“, die economie­suisse heu­te, am Tag der Wirt­schaft lanciert. Der Dachver­band der Schwei­zer Wirt­schaft möch­te die Bürge­rinnen und Bür­ger an die Erfolgs-Tugen­den er­innern und ihre Be­reitschaft festigen, wei­ter auf ei­ne libe­rale und nach­haltige Wirt­schafts­politik zu set­zen. „Mehr als in an­de­ren Ländern ist ei­ne freiheitlich-libe­rale Markt­wirt­schaft in un­se­rem Land auf die Zu­stimmung der Bevölkerung angewiesen“, so economie­suisse-Direk­tor Pascal Genti­netta. Als Teil der Gesellschaft will die Wirt­schaft den Dia­log zur Verständigung nicht aus­ser Acht lassen“.
Quelle: economiesuisse